Flusslandschaft
Die Flusslandschaft Unterweser ist geprägt durch die Flüsse, die Weserinseln, die traumhaften Sandstrände, eine flache Marschen-, Moor- und Geestlandschaft sowie durch das maritime Erbe.
Die Region Unterweser grenzt bei der Wesermündung zur Nordsee an den Nationalpark Wattenmeer. In den Randlagen der Unterweser-Anrainer-Gemeinden findet man vereinzelt auch Wald- und Heidegebiete. Typisch für die Landschaft sind die reithgedeckten Bauernhäuser, die Siedlungen und Schafe am Deich, die Kühe und Pferde auf den Weiden. Das Reith wächst an der Unterweser und wird dort auch geerntet.
Die Region an der Unterweser weist durch die Nähe zur Nordsee saubere Luft und ständig eine leichte Brise auf. Die Flusslandschaft bietet einen weiten Blick und gute Bedingungen für erholsame und aktive Betätigungen auf und am Wasser. Die Unterweser ist vor allem im mittleren Bereich umgeben von schönen langen Sandstränden und einem schilf-, binsen- und baumbestandenen Ufer. Die langen Sandstrände laden zum Sonnenbaden und zum Strandwandern ein.
Teilgebiete der Flußmarschen sind international anerkannte Schutzgebiete, weil sie unersetzliche Rastgebiete für Vögel (z. B. nach dem Ramsar-Abkommen) sind. Frösche, Möwen, Enten, Gänse, Reiher, Störche und viele Tierarten mehr können durch reichhaltiges Vorkommen vor allem am Wasser beobachtet werden. Ein wichtiger Bestandteil der Fauna stellen die alljährlich wiederkehrenden Vogelschwärme der Zugvögel dar. Die vielen Reusen am Weserufer sind ein Indiz dafür, dass in der Weser reiche Fischbeute (Butt, Aale, Stinte) zu erwarten ist.







