Sperrwerke

Die Sperrwerke Ochtum, Lesum und Hunte dienen dem Schutz vor Hochwasser und schützen das Hinterland der Nebenflüsse vor Überschwemmungen.

Wiederholt gab es Pläne für ein solches Vorhaben, doch erst im Jahr 1968 beschlossen die Länder Niedersachsen und Bremen den Bau. Die drei Sperrwerke sollten zeitgleich erfolgen, da die Errichtung eines einzelnen Sperrwerks die Pegelstände in den anderen Gewässern negativ hätte beeinflussen können. Im April 1971 wurde mit den Bauarbeiten etwa einen Kilometer oberhalb der Mündung in die Weser tatsächlich begonnen.

Das Vorhaben, die drei Sperrwerke gemeinsam zu errichten, führte dazu, dass das Lesumsperrwerk bei der Flut im Januar 1976 geöffnet bleiben musste, obwohl es seit Sommer 1974 betriebsbereit war. Die anderen beiden Sperrwerke waren noch nicht in Betrieb; ein Schließen des Lesumsperrwerks hätte den Wasserstand und somit die Überflutungen für die anderen Gebiete erhöhen können.

 

Hunte-Sperrwerk in Elsfleth

Um das Elsflether Hinterland vor den Sturmfluten zu schützen, wurde von 1976 bis 1979 das Huntesperrwerk gebaut, Europas größte Küstenschutzanlage ihrer Art.

Weitere Infos

Lesum-Sperrwerk im Bremer Norden

Das an der Lesum befindliche technische Bauwerk Lesumsperrwerk dient dem Hochwasserschutz und gleichzeitig als Brückenverbindung zwischen den Nordbremer Ortsteilen Grohn (Bremen-Vegesack) und Werderland (Lesumbrok) in Bremen-Burglesum.

Weitere Infos

Ochtum-Sperrwerk in Lemwerder-Altenesch

Eines der drei Sperrwerke für den Sturmflutschutz an der Unterweser  ist das Ochtum-Sperrwerk. Es schützt Teile der Stadt Delmenhorst und der Gemeinde Stuhr sowie Bremens Stadtteile Huchting und Grolland.

Weitere Infos