Baracke Wilhelmine

Die Baracke Wilhelmine war ursprünglich Bestandteil des in der NS-Zeit zum Bau des Marine-Öllagers entstandenen Lagersystems. Sie wurde später beim Bau des U-Boot-Bunkers in Farge weitergenutzt. Zum Ende des Krieges zunächst als Marinelazarett belegt, wurde sie später ein Teil des evangelischen Hospitals Neuenkirchen, bevor die Bundeswehr das Areal als Kaserne übernahm. Ihre Geschichte ist in vielfältiger Weise verknüpft mit dem NS-System, dem Einsatz von Zwangsarbeitern und Häftlingen, aber auch mit der in der Folge des Krieges entstandenen Flüchtlingsproblematik und der Rezeption von NS-Geschichte nach 1945.Diese komplexe Thematik möchten die Heimatfreunde Neuenkirchen in der Baracke Wilhelmine museal darstellen und zugleich einen Begegnungs- und Lernort schaffen, an dem die Arbeit an der Dokumentation von Geschichte genauso begreifbar wird, wie die historische Dimension des Dargestellten.

 

Sonderausstellung Lebensborn:

 

Die Ausstellung „Lebensborn – Ideologie, Mythos, Spuren“ in der Baracke Wilhelmine dokumentiert als erste Dauerausstellung in ganz Deutschland den Hintergrund dieser SS-Organisation und die Vorgänge in deren Heimen.

Kontakt: 

Heimatfreunde Neuenkirchen
Sparte Gedenkstättenarbeit
Baracke Wilhelmine
An der Kaserne 22
28790 Schwanewede

 

oder

 

Heimatfreunde Neuenkirchen
Sparte Gedenkstättenarbeit
Herrn Harald Grote
Landstraße 27
28790 Schwanewede
Telefon: + 49 162 97 31 338
E-Mail: harald-grote(at)nord-com.net

 

Aktuelle Hinweise zu Veranstaltungen und Führungen sowie Bilder finden Sie auf unserer Webseite unter www.baracke-wilhelmine.de im Download-Bereich.